Den Schwerpunkt meiner Präsidentschaft sehe ich im Thema
„HAUSFRAU UND MUTTER ALS PENSIONSBERECHTIGTER BERUF“,
der sich im Zuge meiner Teilnahme an der 100-tägigen Soroptimist Wanderung durch Österreich herauskristallisiert hat . Während ein Beruf mit Krankenversicherung einhergeht, einen Pensionsanspruch in sich birgt und genderfrei ist, gilt dies für die Tätigkeit als Hausfrau und Mutter nicht.
Warum kann die Rolle von Hausfrau und Mutter nicht als eigener Beruf durch entsprechender Ausbildung qualifiziert werden?
Die Verantwortung für Kinder, die die Frau in die Welt gesetzt hat, soll nicht nur ehrenamtlich bestehen. Daß die Tätigkeit als Hausfrau und Mutter keine Pensionsberechtigung nach sich zieht, erachte ich als grobe Ungerechtigkeit.
Wir Soroptimistinnen sollten uns dafür einsetzen, dass die Tätigkeit der Hausfrau genau definiert wird, und die finanziellen Aspekte festgelegt werden.
Mein Wunsch und Ziel ist es, dass der Club bei der Familienministerin eine gesetzliche Änderung dieser Situation erwirkt.
