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01.09.2020

2020 – Gewinnerin des Dr. Suzanne Noël Stipendiums aus Österreich

Das Dr. Suzanne Noël Stipendium, in Erinnerung an die Gründerin des ersten Soroptimist-Clubs in Europa, wird alle zwei Jahre von der Europäischen Föderation vergeben. Es richtet sich an Ärztinnen in der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie zur weiteren Spezialisierung in diesem innovativen Gebiet – war doch Dr. Suzanne Noel selbst eine der ersten plastischen Chirurginnen in Europa.


2020 unterstützten der SI Club Wien-Belvedere sowie die Österreichische Union die junge Ärztin Dr. med. univ. Gertraud Eylert, MSc (PhD-Kandidatin) bei der Bewerbung. Nach dem Studium der Humanmedizin in Wien folgten nach der chirurgischen Grundausbildung zwei Jahre Forschungsaufenthalt an der Universität in Toronto (Kanada), die sie mit dem Master of Science in Regenerative Medicine (MSc) abgeschlossen hat, mit Spezialisierung auf Hautwiederherstellung und Wundheilung mit Stammzellen. Das zugesprochene Stipendium in Höhe von € 5.000,- ist der Doktorandin eine große Stütze während der Dissertationsphase an der Medizinischen Universität Graz.


Wir gratulieren Gertraud Eylert sehr herzlich und wünschen ihr viel Erfolg beim Erlangen des Doktorates sowie ihrer weiteren Karriere als Ärztin.


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24.05.2020

Der Club Wien-Belvedere ist sehr traurig über den Tod der langjährigen Clubschwester Dr. Anneliese Presterl

Anneliese wuchs in einem akademischen Familienumfeld mit Hausmusik und Laien-Opernaufführungen in Linz auf. Nach der Matura studierte sie an der Universität Wien Anglistik, Psychologie und Lebenswirtschaftskunde. Ihre Doktorarbeit behandelte mittelenglische Literatur. Während ihres Studiums kam sie erstmals mit dem Soroptimismus durch ihre Freundin Esther von Wartburg in Kontakt. Durch ihre Heirat mit ihrer großen Liebe Herbert übersiedelte sie nach Klagenfurt, wo sie als AHS-Lehrerin an der Lehrerbildungsanstalt, und in Gymnasien mit großer Begeisterung Englisch unterrichtete. Gleichzeitig war sie als Frau ihrer Zeit genauso eine engagierte Mutter und Ehefrau. Sie liebte Reisen und – vor allem englische – Literatur. Sie gab ihre große Freude an der klassischen Bildung und an der Musik nicht nur an ihre beiden Töchter, sondern auch an viele Wahlnichten – und neffen weiter.


Diese beiden Töchter haben in Wien während und nach ihren Studien Fuß gefasst, und so konnte Anneliese ihre Töchterbesuche mit den Club-Meetings koordinieren. Tief getroffen hat sie der frühe Tod ihrer älteren Tochter an einer schweren Krankheit.


Anneliese liebte den Club, da für sie internationale Beziehungen, Kulturaustausch, Völkerverständigung und Anliegen der Frauen seit ihrer Jugend ein besonderes Anliegen waren und sie dieses Engagement im Soroptimismus gut aufgehoben sah. Clubbesuche im Ausland schätzte sie sehr, sie reiste gerne und der Austausch mit Ansichten und Verhalten anderer Frauen belebten ihr Weltbild.


Sie war eine wundervolle Clubschwester, vielseitig interessiert, herzlich anteilnehmend und eindrucksvoll großzügig. Anneliese bezauberte durch ihren Charme und Humor und ihr reiches Wissen. Zu den Clubveranstaltungen brachte sie ihre Familie und Freunde mit, was wir immer sehr schätzten. Wenn es ihr einmal nicht gelang, ein Meeting zu besuchen, so versüßte sie uns beim nächsten Mal mit Schokolade die vergangene Absenz.


Wir werden an Anneliese stets mit besonderer Zuneigung denken.



Autorinnen: Sissy Lauringer, Elisabeth Presterl

Dr. Anneliese Presterl ((C) Privat)
Dr. Anneliese Presterl ((C) Privat)


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24.05.2020

50 Jahre SI Club Wien-Belvedere

neuer Termin: Juni 2021

Liebe Clubschwestern,

die 50-Jahre-Feier des SI Clubs Wien-Belvedere wird coronabedingt vom Spetember 2020 in den Juni 2021 verschoben.

Wir werden euch weiter hier auf der Homepage und auch per Aussendungen informieren.


SI Club Wien-Belvedere


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06.04.2020

Das Zuhause – ein gefährlicher Ort

Notfall-Telefonnummern und Beratungs-Webseiten

Es gibt Situationen, die bedauerlicherweise Gewalt in der Familie fördern. Wir kennen den Anstieg an Gewaltausbrüchen zu Feiertagen, in Ausnahmesituationen und in Fällen von Hilflosigkeit. Und fast immer sind Frauen und Kinder die Leidtragenden. Aber auch die Männer brauchen Hilfe.

Gewalt gegen Frauen gibt es in unterschiedlichen Formen – als physische, sexuelle, soziale oder ökonomische Gewalt. Immer jedoch geht es um Macht, Unterdrückung und Hilflosigkeit. Und immer fühlen sich die Opfer allein, verletzt und unsichtbar. Sie verstecken ihre Leid aus Scham und der Angst vor gesellschaftlicher Ächtung.
Dabei gibt es Hilfe in den Gewaltschutzabteilungen der Krankenhäuser bzw. der Bundesländer.  Es gibt für Betroffene Möglichkeiten sich beraten zu lassen – anonym und rund um die Uhr; oder im Gefahrenfall eine SMS an die Polizei zu senden.  Hier gibt es eine Liste von Ratschlägen, die Frauen in Gewaltbeziehungen in verschiedenen Situationen helfen können: lebensart.at/
Autonome Frauenhäuser
Frauenhelpline
0800 222 555
Polizei 133
Polizeitnotruf per SMS: 0800 133 133 (zugleich Notruf für Gehörlose)
Gewaltschutzzentrum
Frauenberatung St. Johann

Eine wirkungsvolle Hilfe wäre aber auch die Zivilcourage der Umgebung. Die Wahrnehmung von Familienstreit, Schlägen, Misshandlungen mag vielleicht ein unangenehmes Gefühl auslösen – Wegschauen macht es aber nicht besser.  Wer Gewalt wahrnimmt, kann sie unterbrechen (z. B. an der Tür klingeln) oder zumindest die Polizei verständigen.  Das kann die Situation entschärfen – auch wenn die Betroffenen sich vielleicht im ersten Moment nicht dankbar erweisen.


Hilfe für Männer
Männer, die gewalttätig geworden sind, brauchen aber ebenso Hilfe wie ihre Opfer.  Anlaufstelle für sie sind ebenfalls Gewaltschutzzentren, aber auch  Männerberatungen, die ein spezielles Anti-Gewalt-Programm anbieten.

Männerberatung in Wien  +43 1 603 2828
Männerberatung St.Pölten

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15.10.2019

Benefizkonzert 'Freue Dich, Jerusalem!'

Mit stimmungsvoller Musik in den Advent

Zum wiederholten mal konnte der Soroptimist Club Wien-Belvedere die Musikgruppe "Capella Splendor Solis" für ein Adventkonzert mit Liedern der Renaissance und des Frühbarock gewinnen. Im Jahr 2019 steht das Konzert ganz unter dem Titel "Freue Dich, Jerusalem!" 

Jubelnde Musik zur Weihnachtszeit vom Hohenfurter Liederbuch aus 1460 und andachtsvolle Lauden geleiten den Weg bis zur Ankunft Christi. Sie entführen uns in eine Welt, in der Weihnachten noch anders wahr genommen wurde.  

Mit Werken von C. Monteverdi, G. Frescobaldi, Colinet de Lannoy und römischer Weihnachtsmusik des 16. und frühen 17. Jahrhunderts. 

Wir Freuen uns auf Dein Kommen!

Wann: Sonntag, 24. November 2019, 18 Uhr

Wo: St. Salvatorkirche (1010 Wien, Wipplingerstraße 6)

Spende von € 25,- pro Person erbeten, Schüler und Studenten € 15,-

Die eingenommenen Spenden kommt Jugend- und Sozialprojekten des Clubs zugute.

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